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Luftangriffe

Die Luftangriffe waren ein neue Art der Kriegsführung, welche zur Brutalisierung des 2. Weltkrieges beitrugen. Erstmals waren nicht nur Soldaten, sondern auch Zivilisten die Ziele der Angriffe. Ihren Höhepunkt in Bezug auf ihre Brutalität erreichten sie bei den angloamerikanischen Angriffen auf Dresden, zwischen dem 13-15 Februar 1945. Bei diesen Angriffen kamen zwischen 25000-40000 Zivilisten ums Leben, da Luftschutzbunker kaum vorhanden waren. Diese Art der grossflächigen Bombardierung hatten die Deutschen im spanischen Bürgerkrieg erprobt und entwickelt. Sie verwendeten es dann am Anfang des Krieges um Städte in Südengland anzugreifen, besonders schwer getroffen wurden London und Coventry, jedoch auch Southhampton und Dover. Letztendlich führten jedoch vor allem die begrenzte Reichweite der Begleitjäger und die hohen Verluste dazu, dass die Angriffe 1941 weitgehend eingestellt wurden. 1941 begannen die Briten, später auch die Amerikaner, gegen Deutschland zurückzuschlagen, während sie sich auf die Invasion Europas vorbereitete. Bei frühen Missionen wurden bis zu 50% der Flugzeuge abgeschossen, doch als Formationstaktik und Begleitschutz durch Jäger verbessert wurden, drangen die Bomber weiter in deutsches Kernland vor, wo sie verheerende Verwüstungen anrichteten. Besonders schwer getroffen wurden neben Dresden auch Hamburg und Essen. Die wohl verheerenste Bombardierungen waren die Abwürfe der 2 Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, dessen Folgen bis Heute noch sichtbar sind.

Hät das de Öki so chrüz falsch gschribe?

1945: Bild auf Dresdner Alstadt

Frage Luftangriffe: Waren Luftangriffe strategisch Notwendig? Antwort Luftangriffe

 
(C) die jeweiligen Autoren last change: 28. Juni 2005