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Genf / Geschichte

Die Geschichte von Genf
Vor 2500 Jahren bewohnten die Kelten den Kanton Genf und bauten Siedlungen am Genfersee. 200 Jahre vor Christus nahmen die Römer das Gebiet an der Rhonemündung ein. Diese bauten am gleichen Ort wo jetzt die Altstadt steht die ersten Siedlungen und grosse Administrationsgebäude.

300 Jahre nach C. vertrieben die Germanen die Römer aus diesem Gebiet. Bis 1000 nach C. änderte die Stadt mehrfach ihren Besitzer. Mal waren es die Burgunder (ein französisches Königreich) mal wieder die Germanen. Im 13. Jahrhundert musste Genf seine Festungen weiter ausbauen und vergrössern, da die Stadt stark gewachsen war.

Im 16.Jahrhundert reformierte Calvin, ein Pfarrer, die Christliche Kirche in Genf. Er gründete die protestantische Kirche und verbreitete diesen Glauben auch nach Frankreich. Dort wurden aber jegliche Glaubensanhänger von Calvin vertrieben, so dass viele Flüchtlinge nach Genf zogen. Die Franzosen versuchten darauf hin mehrmals die Stadt einzunehmen, doch es gelang ihnen nicht. Die berühmteste Attacke war im Dezember 1602, welche von den Genfern erfolgreich abgewehrt wurde. Dieser Sieg der Genfer wird noch heute einmal im Jahr gefeiert und heisst „Escalade“.

Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt von der Pest heimgesucht, was viele Opfer forderte. Ebenfalls im 17. Jahrhundert begannen die Genfer mit dem Herstellen von Uhren und Schmuck, wofür Genf noch heute sehr bekannt ist.

Nach 200 Jahren der Unabhängigkeit schloss sich die Republik Genf im 18. Jahrhundert wieder Frankreich an. Dies wurde jedoch anfangs des 19. Jahrhundert wieder rückgängig gemacht. 1814 schloss sich nun Genf als 22. Kanton der Schweiz an.

1864 gründete der Genfer Henri Dunant das „Rote Kreuz“, die erste internationale Hilfsorganisation. Dies war der Auftakt eines neuen Zeitalters.

Zum Abschluss noch ein Gemälde des berühmten Schweizer Malers Ferdinand Hodler, der die Landschaft des Genfersees viele Male gemalt hat und 1918 in Genf gestorben ist.

 
(C) die jeweiligen Autoren last change: 6. November 2008